64 Begriffe, die am Pokertisch fallen — jeder in zwei Zeilen: was er bedeutet, und warum er dich angeht.
Hier wird nichts durchgearbeitet. Schlag nach, was dir gerade begegnet ist, und lies weiter.
Wenn du gerade erst am Tisch sitzt, sind das die Wörter, die als Erstes fehlen:
Vieles davon steht ausführlich in den Kapiteln: Was schlägt was? · So läuft eine Hand · Positionen am Tisch · Preflop & Ranges · Pot Odds & Outs
Die Erhöhung gegen eine Erhöhung.
Der Big Blind zählt als erster Einsatz, das Open als zweiter — die Antwort darauf ist die dritte.
Alle deine verbliebenen Chips setzen.
Danach kannst du nicht mehr handeln. Mehr als deinen Stack kannst du nie verlieren.
Ein kleiner Pflichteinsatz von allen, zusätzlich zu den Blinds.
Vor allem im Turnier. Macht den Pot größer und das Warten teurer.
Du lagst vorn und hast trotzdem verloren.
Passiert dauernd und ist kein Fehler. Wer 80 % hat, verliert jedes fünfte Mal.
Das Geld, das du fürs Pokern zurückgelegt hast.
Nicht ein Betrag, sondern ein Puffer: er soll die Varianz aushalten, ohne dass es wehtut.
Als Erster in einer Setzrunde Geld in die Mitte legen.
Jetzt müssen die anderen mitgehen, erhöhen oder aussteigen.
Der volle Pflichteinsatz, links vom Small Blind — und zugleich die Einheit, in der alles gemessen wird.
Er zahlt am meisten vorab und hat dafür vor dem Flop das letzte Wort.
Die beiden Pflichteinsätze vor dem Austeilen.
Ohne sie gäbe es nichts zu gewinnen, und jeder könnte ewig auf Asse warten.
Setzen mit einer Hand, die im Showdown verlieren würde.
Er funktioniert nicht, weil du gut lügst, sondern weil dein Gegner aussteigen kann.
Die Gemeinschaftskarten in der Mitte.
Sie gehören allen. Jeder baut seine beste Hand aus fünf Karten von Board und eigenen Karten.
Der Platz kurz vor den Preisrängen.
Der Moment im Turnier, in dem alle vorsichtig werden — und Vorsicht selbst ein Fehler wird.
Die Marke, die nach jeder Hand weiterwandert, und der Platz daneben.
Der beste Platz am Tisch: nach dem Flop spricht er in jeder Runde zuletzt.
Du hast vor dem Flop erhöht und setzt auf dem Flop erneut.
Wirkt oft, weil der Flop die meisten Hände verfehlt — auch die deines Gegners.
Genau so viel zahlen, wie gesetzt wurde.
Die häufigste Entscheidung und die, bei der Pot Odds helfen.
Chips sind Geld. Du kannst jederzeit aufstehen.
Ein Chip ist genau das wert, was draufsteht — deshalb gilt die Pot-Odds-Rechnung hier unverändert.
Weiterreichen, ohne zu setzen.
Geht nur, wenn niemand vor dir gesetzt hat. Kostet nichts.
Der Platz rechts vom Button — an vielen Tischen der zweitbeste.
An unseren Achter-Tischen heißt dieser Platz Hijack; du findest ihn dort als HJ.
Eine Hand, die noch nichts ist, aber etwas werden kann.
Flush Draw: vier einer Farbe. Gutshot: eine Lücke in der Straße. OESD: offen an beiden Enden.
Drei Karten desselben Rangs.
Schlägt zwei Paare. Set heißt er, wenn du ein Paar auf der Hand hattest — das sieht niemand.
Früh heißt: du handelst vor den anderen. Spät heißt: nach ihnen.
Von spät spielst du mehr Hände — nicht weil die Karten besser sind, sondern weil du mehr weißt.
Dein Anteil am Pot, wenn man die Hand tausendmal zu Ende spielen würde.
Sie sagt nicht, ob du diese Hand gewinnst — sondern wie oft du sie gewinnen würdest.
Was eine Entscheidung im Schnitt einbringt, über sehr viele Wiederholungen.
Positiv heißt: auf Dauer verdienst du damit. Über eine einzelne Hand sagt er nichts.
Die ersten drei Gemeinschaftskarten, alle auf einmal.
Der Moment, in dem aus zwei Karten eine Hand wird — oder eben nicht.
Fünf Karten derselben Farbe, egal in welcher Reihenfolge.
Schlägt jede Straße. Haben beide einen, gewinnt die höchste Karte darin.
Karten weglegen und aus der Hand aussteigen.
Kostet nichts weiter — und ist die richtige Entscheidung öfter, als es sich anfühlt.
Ein Drilling und ein Paar zusammen.
Schlägt jeden Flush. Bei zwei Full Houses entscheidet der Drilling, nicht das Paar.
Keine Kombination — es zählt nur deine höchste Karte.
Die schwächste Hand. In Kapitel 2 verlierst du damit gegen ein Paar Damen.
Der Platz zwei vor dem Button.
Ab hier wird es spät und damit angenehm — du siehst schon die meisten Antworten.
Die Rechnung, die Turnier-Chips in echtes Geld übersetzt.
Sie erklärt, warum derselbe Call im Turnier falsch ist und im Cash Game richtig.
Was du zusätzlich gewinnst, wenn du triffst und er dann noch zahlt.
Sie machen einen Call richtig, den die reine Rechnung knapp verbietet — und werden gern schöngerechnet.
Ob du in dieser Hand nach deinem Gegner handelst oder vor ihm.
Position ist relativ: gegen den einen bist du drin, gegen den anderen draußen.
Die Beikarte, die entscheidet, wenn zwei Spieler dasselbe haben.
AK und AQ treffen beide ein Ass — und AK gewinnt. Der Kicker ist der Unterschied.
Vor dem Flop nur den Big Blind bezahlen, statt zu erhöhen.
Selten gut: du zahlst für die Hand, ohne die Führung zu übernehmen.
Die bestmögliche Hand auf diesem Board.
Es gibt sie immer, und sie kann jeder haben. Deshalb lohnt der Blick aufs Board.
Als Erster in der Hand erhöhen.
Deine Open-Range ist die Liste der Hände, mit denen du das von diesem Platz tust.
Die Karten, die deine Hand zur Gewinnerhand machen.
Sie werden gezählt, nicht geschätzt: vier Karo sichtbar heißt neun Outs, immer.
Dein Paar auf der Hand ist höher als jede Karte auf dem Board.
Stark — aber nur, solange keine höhere Karte fällt.
Zwei Karten desselben Rangs.
Die häufigste Gewinnerhand im Texas Hold'em — die meisten Hände enden klein.
Ein Paar schon auf der Hand, vor dem Flop.
Sechs von 169 Starthänden sind Paare — und jedes achte Mal wird daraus ein Drilling.
Wo du in der Handlungsreihenfolge sitzt.
Die eine Sache am Tisch, die du nicht wählen kannst und die trotzdem fast alles entscheidet.
Alles nach dem Flop.
Hier hilft dir Position am meisten — du siehst dreimal, was die anderen tun.
Das Geld in der Mitte.
Alles, worum gespielt wird — und die Bezugsgröße für jede Rechnung über den Preis.
Der Preis eines Calls, gemessen am Pot.
Sie sind der Grund, warum derselbe Flush-Draw mal ein Call ist und mal ein Fold.
Alles, was passiert, bevor die ersten drei Gemeinschaftskarten kommen.
Du kennst nur deine zwei Karten. Die meisten Hände enden schon hier.
Mehr setzen als der vor dir.
Alle nach dir müssen erneut entscheiden — auch die, die schon mitgegangen sind.
Der Anteil, den der Anbieter vom Pot einbehält.
Der Grund, warum Poker ein Nullsummenspiel wäre, aber keines ist.
Alle Hände, die jemand in einer bestimmten Lage so spielt.
Du siehst die Karten deines Gegners nie — seine Range ist das, was du stattdessen kennen kannst.
Die fünfte und letzte Gemeinschaftskarte.
Danach wird nichts mehr besser. Was du jetzt hast, ist, was du hast.
Zehn, Bube, Dame, König und Ass in derselben Farbe.
Die beste Hand im Poker. Es gibt nichts darüber, und du wirst sie fast nie sehen.
Ein Durchgang, in dem jeder einmal handeln darf.
Vier gibt es je Hand: vor dem Flop, nach dem Flop, nach dem Turn, nach dem River.
Das Aufdecken am Ende. Die beste Hand gewinnt den Pot.
Die meisten Hände kommen nie so weit; irgendwer steigt vorher aus.
Der Pflichteinsatz links vom Button, meist ein halber Big Blind.
Zahlt vorab und handelt nach dem Flop als Erster — der schlechteste Tausch am Tisch.
Die Chips, die du gerade hast.
Gemessen in Big Blinds, nicht in Geld: 40 bb sind 40 bb, egal wie hoch die Blinds sind.
Fünf aufeinanderfolgende Karten derselben Farbe.
Schlägt alles außer einem höheren Straight Flush.
Fünf aufeinanderfolgende Karten, Farben egal.
Schlägt jeden Drilling. Das Ass zählt oben wie unten — A2345 ist eine Straße.
Suited heißt: beide Karten dieselbe Farbe. Offsuit: zwei verschiedene.
Ein kleiner Unterschied, der trotzdem entscheidet, ob eine Hand spielbar ist — nur suited kann Flush.
Weiterspielen, nachdem einen etwas geärgert hat.
Der teuerste Fehler im Poker, weil er nicht eine Entscheidung verdirbt, sondern die nächsten fünfzig.
Die vierte Gemeinschaftskarte.
Ab hier wird es teuer: die Einsätze steigen, und es fehlt nur noch eine Karte.
Alle zahlen dasselbe, gespielt wird, bis einer alles hat.
Chips sind hier nicht Geld: du kannst sie nicht auszahlen, nur überleben.
Der Platz links vom Big Blind.
Handelt vor dem Flop als Erster und weiß am wenigsten. Was du hier spielst, muss stark sein.
Ein Einsatz, von dem du willst, dass er mitgeht.
Das Gegenteil eines Bluffs — und die Art, mit der über die Zeit das meiste Geld verdient wird.
Der Abstand zwischen dem, was auf Dauer passiert, und dem, was heute passiert.
Sie ist der Grund, warum gutes Spiel und Gewinnen kurzfristig wenig miteinander zu tun haben.
Vier Karten desselben Rangs.
Schlägt jedes Full House. Kommt selten genug, dass man sich daran erinnert.
Zwei verschiedene Paare.
Schlägt ein Paar. Bei zwei gleichen entscheidet das höhere Paar zuerst.
Fehlt dir ein Wort? Dann fehlt es hier — die Liste deckt, was in den sechs Kapiteln und in unseren Trainern vorkommt, nicht das ganze Spiel.